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Jetzt ruhen unsere Hoffnungen auf den Lokalmatadoren Huber/Seidl

vom 2012-07-19 22:35:00

Mit dem ersten Erfolgserlebnis mussten sich Österreichs Herren wie berichtet am Donnerstag lange gedulden – und zwar bis zum letzten Match. Da avancierten die Kärntner Lokalmatadore Xandi Huber und Robin Seidl im Match gegen die Kanadier Redmann/Saxton ganz plötzlich und auch ein bisschen unerwartet zu den großen rotweißroten Hoffnungsträgern beim A1 Beach Volleyball Grand Slam presented by ERGO.

Huber/Seidl lieferten vor vollem Haus und enthusiastischen Fans einen packenden Kampf und gewannen letztlich 21:19, 18:21, 15:10. Am Freitag, in ihrem letzten Gruppenspiel gegen die Holländer Nummerdor/Schuil aus Holland (Center Court, 13.15 Uhr), lebt also die Chance auf den Aufstieg in die Zwischenrunde.

Den beiden anderen österreichischen Herren-Teams fehlte das berüchtigte Eutzerl: Sie schufteten mit großem Eifer, immer wieder unbelohnt allerdings. Doppler/Horst und Müllner/Wutzl schafften in ihren Gruppen keinen Sieg. Es blieb bei einzelnen Lichtblicken, etwa dem ersten Satz von Daniel Müllner und Jörg Wutzl gegen die Vorjahressieger Ricardo/Pedro aus Brasilien, den die beiden mit 21:18 gewannen.

Am Freitag kämpfen Müllner/Wutzl ab 11.15 Uhr am Center Court gegen die Kasachen Sidorenko/Dyachenko um ihre Minimalchance auf den Aufstieg, um 12.15 Uhr folgen Doppler/Horst gegen Marcio Araujo/Pedro Solberg aus Brasilien.

Ein 17. Platz und das Ende einer großartigen Karriere

Das Damenturnier war aus heimischer Sicht bereits am Freitag knapp nach 16 Uhr und nach der Zwischenrunde beendet: Die Schwaiger-Sisters hatten sich zwar tapfer gewehrt, letztlich gegen die Brasilianerinnen Talita/Antonelli aber mit 28:26, 17:21 und 12:15 den Kürzeren gezogen – Platz 17 und ein paar Tage mehr Zeit als erhofft, um sich auf die Olympischen Spiele in London vorzubereiten.

„Vom Ergebnis her“, resümierte Doris Schwaiger ihren Klagenfurter Auftritt 2012, „war’s zwar nicht berauschend, aber spielerisch sind wir zufrieden.“ Im Hinblick auf London jedenfalls sei man nun zuversichtlich, so Steffi Schwaiger vor der Olympia-Auslosung, die am Abend im VIP-Bereich stattfindet.

Schon nach den Gruppenspielen und jeweils auf dem 25. Rang verabschiedeten sich die beiden anderen österreichischen Damenteams vom A1 Beach Volleyball Grand Slam presented by ERGO. Während Cornelia Rimser und Sabine Swoboda letztlich chancenlos blieben und drei Mal verloren, endete eine Ära. Nach großem, letztlich aber vergeblichen Kampf gegen die Deutschen Goller/Ludwig mit Partnerin Babsi Hansel verabschiedete sich Sara Montagnolli von ihrem Klagenfurter Publikum. Unter Tränen beendete die Tirolerin ihre großartige Karriere.

„Babsi und ich können schon stolz darauf sein, was wir alles erreicht haben“, so Sara Montagnolli, „wir haben bewiesen, dass wir mit der Weltklasse mithalten können. Heute haben wir noch einmal Gas gegeben. Und jetzt ist es gut.“

Das Achtelfinale der Damen am Freitag: Xue/Zhang (CHN) – Bawden/Palmer (AUS), Liliana/Baquerizo (ESP) – Nystrom/Nystrom (FIN), Lili/Vieira (BRA) – Hinchley/Cook (AUS), Vivian/Lima (BRA) – Meppelink/Van Gestel (NED), Keizer/Van Iersel (NED) – Goller/Ludwig (GER), Khomyakova/Ukolova (RUS) – Kolocova/Slukova (CZE), Forrer/Vergé-Dépré (SUI) – Hajeckova/Klapalova (CZE), Talita/Antonelli (BRA) – Juliana/Larissa (BRA).

Fantastische Zuschauerzahlen beim A1 Beach Volleyball Grand Slam presented by ERGO

Bereits am Dienstag kamen 7.600 Fans, am Mittwoch 14.100 und am Donnerstag 15.800, was an allen Tagen eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Rekordjahr 2011 bedeutet.

 

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