Die Teams für die Europameisterschaften sind fixiert

13.07.2021 - Wien, Österreich

Die 32 Duos, die in einem Monat in Wien antreten werden, stehen fest

Alle 24 Teams, die Europa bei den Olympischen Spielen in Tokio vertreten werden, haben auch ihre Teilnahme bei den A1 CEV Beach Volleyball Europameisterschaften presented by Swatch von 11. bis 15. August in Wien bestätigt, wie die kürzlich veröffentlichten Meldelisten mit 32 Duos pro Geschlecht für das Highlight des europäischen Kontinents zeigen.

Bei der 2021er Ausgabe der EM werden bis zu 60 Olympioniken antreten, darunter auch die 26 Herren und 22 Damen, die bei den Spielen in Tokio dabei sein werden, bevor sie in Wien um kontinentalen Ruhm kämpfen. Insgesamt nehmen 18 Nationen an dem Event in der österreichischen Hauptstadt teil.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld der Herren von den norwegischen Stars Anders Mol und Christian Sørum, die die EM bereits drei Mal in Folge gewinnen konnten. Ziel der Beach Volley Vikings wird es sein, das erste Team in der Geschichte zu werden, dass das Rennen um den Titel vier Jahre hintereinander für sich entscheiden konnte.

„Wir haben bereits Geschichte geschrieben, indem wir dreimal in Folge gewonnen haben, es war so schwer für uns, das zu erreichen“, sagte Sørum. „In der Position zu sein, es noch weiter bringen zu können und einen vierten Titel zu gewinnen, ist unglaublich und wäre wahrscheinlich der anspruchsvollste Erfolg unserer Karriere.“

Neben den Norwegern finden sich in der Meldeliste der Herren sieben weitere Spieler, die das Gefühl, Könige Europas zu sein, nur allzu gut kennen. Die Italiener Daniele Lupo und Paolo Nicolai (je dreimal), der Österreicher Clemens Doppler (zweimal), die Spanier Pablo Herrera (zweimal) und Adrian Gavira (einmal) sowie die Letten Aleksandrs Samoilovs und Janis Smedins (je einmal).

Das Gastgeberland Österreich ist mit vier Teams Martin Ermacora/Moritz Pristauz, Robin Seidl/Philipp Waller, Alexander Huber/Christoph Dressler, Clemens Doppler/Alexander Horst und Julian Hörl/Laurenz Leitner stark vertreten.

Die Schweizerinnen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré, die Europameisterinnen von 2020, sind ebenfalls mit von der Partie und werden versuchen, ihren Titel zu verteidigen. Die beiden könnten nach den Deutschen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die 2015 und 2016 ganz oben auf dem Treppchen standen, erst das zweite Damenteam sein, das die Europameisterschaften zweimal in Folge gewinnt.

„Mich Europameisterin nennen zu können, macht mich sehr stolz“, meinte Heidrich. „Unser Sieg im letzten Jahr war die Verwirklichung eines Traums, das ist der Titel mit dem größten Gewicht in meiner bisherigen Karriere.“

Zu den Schweizerinnen als ehemalige Europameisterinnen gesellen sich Ludwig (viermal Gold), die Griechin Vasiliki Arvaniti (zweimal), die Niederländerinnen Sanne Keizer, Madelein Meppelink und Marleen van Iersel (je zweimal), die Italienerin Marta Menegatti (einmal) sowie die Lettinnen Tina Graudina und Anastasija Kravcenoka (je einmal).

Mit Lena Plesiutschnig/Katharina Schützenhöfer, Teresa Strauss/Nadine Strauss, Ronja Klinger/Dorina Klinger und Franziska Friedl/Eva Pfeffer sind gleich vier Heimteams bei den Europameisterschaften vertreten.

Am Donnerstag findet mit der Auslosung für die Europameisterschaften 2021 im Wiener Rathaus ein weiterer bedeutender Moment statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr MESZ und wird live über unsere Social-Media-Kanäle gestreamt.

 

Mannschaften bei den A1 CEV Beach Volleyball Europameisterschaften Wien 2021 presented by Swatch

Herren

Anders Mol/Christian Sørum (Norwegen), Ondrej Perusic/David Schweiner (Tschechien), Piotr Kantor/Bartosz Losiak (Polen), Adrian Carambula/Enrico Rossi (Italien), Stefan Boermans/Yorick de Groot (Niederlande), Oleg Stoyanovskiy/Viacheslav Krasilnikov (Russland), Christiaan Varenhost/Steven van de Velde (Niederlande), Daniele Lupo/Paolo Nicolai (Italien), Konstantin Semenov/Ilya Leshukov (Russland), Julius Thole/Clemens Wickler (Deutschland), Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen (Niederlande), Aleksandrs Samoilovs/Janis Smedins (Lettland), Grzegorz Fijalek/Michal Bryl (Polen), Adrian Heidrich/Mirco Gerson (Schweiz), Marco Krattiger/Florian Breer (Schweiz), Martin Ermacora/Moritz Pristauz (Österreich), Martins Plavins/Edgars Tocs (Lettland), Pablo Herrera/Adrian Gavira (Spanien), Nikita Liamin/Taras Myskiv (Russland), Robin Seidl/Philipp Waller (Österreich), Alexander Walkenhorst/SvenP Winter (Deutschland), Nils Ehlers/Lukas Pfretzschner (Deutschland), Aliaksandr Dziadkou/Pavel Piatrushka (Weißrussland), Kusti Nolvak/Mart Tiisaar (Estland), Alexander Likholetov/Ruslan Bykanov (Russland), Alexander Huber/Christoph Dressler (Österreich), Dries Koekelkoren/Tom van Walle (Belgien), Clemens Doppler/Alexander Horst (Österreich), Quincy Aye/Arnaud Gauthier-Rat (Frankreich), Iemelianchyk/Popov (Ukraine), Windisch/Cottava (Italien), Hörl/Leitner (Österreich).

Damen

Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré (Schweiz), Nadezda Makroguzova/Svetlana Kholomina (Russland), Nina Betschart/Tanja Hüberli (Schweiz), Tina Graudina/Anastasija Kravcenoka (Lettland), Marketa Sluková/Barbora Hermannová (Tschechien), Sanne Keizer/Madelein Meppelink (Niederlande), Chantal Laboureur/Cinja Tillmann (Deutschland), Liliana Fernandez/Elsa Baquerizo (Spanien), Julia Sude/Karla Borger (Deutschland), Marta Menegatti/Viktoria Orsi Toth (Italien), Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Deutschland), Laura Ludwig/Margareta Kozuch (Deutschland), Kinga Wojtasik/Katarzyna Kociolek (Polen), Marleen van Iersel/Pleun Ypma (die Niederlande), Raisa Schoon/Katja Stam (Niederlande), Lena Plesiutschnig/Katharina Schützenhöfer (Österreich), Mariia Bocharova/Maria Voronina (Russland), Paula Soria/Maria Carro (Spanien), Riikka Lehtonen/Niina Ahtiainen (Finnland), Vasiliki Arvaniti/Penny Karagkouni (Griechenland), Esmee Böbner/Zoé Vergé-Dépré (Schweiz), Ksenia Dabizha/Daria Rudykh (Russland), Angela Lobato/Daniela Alvarez (Spanien), Ekaterina Birlova/Anastasiia Frolova (Russland), Michala Kvapilová/Michaela Kubicková (Tschechien), Alexandra Jupiter/Aline Chamereau (Frankreich), Taru Lahti-Liukkonen/Anniina Parkkinen (Finnland), Teresa Strauss/Nadine Strauss (Österreich), Dorina Klinger/Ronja Klinger (Österreich), Placette/Richard (Frankreich), Lunde/Olimstad (Norwegen), Friedl/Pfeffer (Österreich).