Das waren die Top-Spielerinnen der EM

19.08.2021 - Wien

Nina Betschart hat in Wien am meisten Punkte erzielt.

Die A1 CEV Beach Volleyball Europameisterschaften Wien 2021 presented by Swatch endeten am Sonntag mit einem weiteren äußerst erfolgreichen Turniertag, der Beachvolleyball und seine leidenschaftlichen österreichischen Fans in der Hauptstadt ihres Landes wieder zusammenführte.

Die Schweizerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli gewannen das Damenturnier und holten den Pokal zum zweiten Mal in Folge nach dem Sieg ihrer Kollegen Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré im Jahr 2020 nach Hause.

Nachdem wir nun die Sieger und Medaillengewinner gebührend gefeiert haben, ist es an der Zeit, einen Blick auf die besten Einzelleistungen des Turniers zu werfen, das als das beste in die Geschichte der Europameisterschaften eingegangen ist.

Der Sieg der Schweizerinnen wäre ohne Betscharts solides Spiel über die ganze Woche hinweg nicht möglich gewesen. Die 29-jährige, 1,75 m große Abwehrspielerin hat mit 126 Punkten die meisten im Turnier gemacht und erzielte im Schnitt neun Punkte pro Satz. Die niederländische Silbermedaillengewinnerin Katja Stam, die zum ersten Mal an einem EuroBeachVolley teilnahm, folgte mit 118 Punkten direkt dahinter.

Die Lettin Tina Graudina, EuroBeachVolley-Siegerin 2019, belegte mit 114 Punkten den dritten Platz. Die Deutsche Julia Sude, die in Wien Bronze gewann, kam auf 110 Punkte und die Niederländerin Raisa Schoon, die zusammen mit Stam Silber gewann, schließt die Top Fünf mit 106 Punkten ab.

Die meisten Punkte erzielte Betschart, wie zu erwarten, in der Offensive, wo sie während des Turniers 115 Punkte erzielte. Die Teams, die in Wien Silber und Bronze gewannen, vervollständigten die Top fünf in diesem Bereich: Die Deutschen Karla Borger und Sude belegten mit 95 bzw. 92 Punkten die Plätze zwei und vier, während Schoon und Stam mit 93 bzw. 82 erzielten Punkte die Plätze drei und fünf belegten.

Beim Aufschlag kam niemand auch nur annähernd an das Erfolgsniveau der Deutschen Victoria Bieneck heran, die beeindruckende 22 Asse erzielte und damit fast 20 % ihrer Versuche in Punkte umwandelte. Die junge Spanierin Maria Carro erzielte mit 13 die zweitmeisten Asse, gefolgt von der Tschechin Martina Williams, die in letzter Minute für Michaela Kubickova eingesprungen war, und den Niederländerinnen Stam und Schoon mit jeweils 12.

Goldmedaillengewinnerin Hüberli war mit 30 Blocks die beste Blockerin des Turniers, ebenso viele wie Graudina, allerdings mit einem leicht besseren Durchschnitt von 2,14 pro Satz. Die Russin Ksenia Dabizha, die zeitweise mit der Olympionikin Svetlana Kholomina zusammenspielte, und Stam hatten jeweils 21 Blocks. Die österreichische Heldin Lena Plesiutsching und Sude vervollständigen die Liste mit jeweils 14 Blocks.