Lichtblicke für Italien, Siege für Deutschland

03.08.2022 - Wien, Österreich

Die Damen aus Deutschland und Italien im noch kühlen Sand des Side Courts

Das Spiel startete mit einem Aufschlag der Italienerin Orsi Toth, der gleich seine Wirkung erzielte. Die Italienerinnen machten es deutschen Damen nicht einfach. Zusätzlich kämpfen diese anfangs mit einigen Fehlern. Nach der Punkteführung von Italien beim 4:1 nimmt Deutschland sehr früh das erste Timeout. Scheinbar tat ihnen dieses gut. Sofort konnten sie den Spieß umdrehen und gingen mit 4:3 in Führung. Die Spielerinnen spielten hier auf Augenhöhe: 6:6, 7:7, 8:8, 9:9 ... Eine wechselseitige Aufholjagt konnte mitverfolgt werden bevor Deutschland sich nach und nach weiter durchsetzte und den ersten Satz mit einem regulären 2-Punkte-Vorsprung für sich gewinnen konnte.

Im zweiten Satz konnten sich die Italienerinnen nicht mehr so gut halten. Deutschland zog voraus und lies Italien erstmal hinter sich. Jedoch war der Sieg der Deutschen in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so sicher, als sich die Italienerinnen zurückkämpften und nach einem Block von Breidenbach den Ausgleich holten – 16:16. Ein Lichtblick für das Team Breidenbach/Orsi Toth. Zum Ende hin konnte Italien den ersten Matchball der Deutschen noch abwehren. Den Sieg konnten sie jedoch trotzdem nicht verhindern. Deutschland gewann das erste Match mit 18:21.

Das zweite Match bestritten für Deutschland Tillmann/Müller und für Italien Bianchin/Scampoli.

Schon der erste Satz ging heiß her: Sideout für Sideout nahm das Match seinen Lauf. Beim 10:11 gab es ein technische Auszeit. Es blieb spannend. Deutschland behielt die Führung. Nach einem Angriffsfehler von den Italienerinnen stand es 13:19 für die Deutschen. Nach einem Service Out kann sich Deutschland den ersten Satz sichern und gewinnt mit 21:14.

Auf in den zweiten Satz: Scampoli eröffnete mit einem starken Schlag. Deutschland holte sich auch hier schnell die Führung, die die Damen immer weiter ausbauen konnten. Die Damen lieferten sich anschließend einer wilden Rally. Die Italienerinnen zeigten eine starke Phase nach der technischen Auszeit und zwangen die deutschen Damen zu einem Timeout. Auch nach der Auszeit behielten Tillmann/Müller die Oberhand im Spiel und konnten den Vorsprung auf 15:11 vergrößern. Die Frage, die sich stellte: Behalten die italienischen Damen in der Crunchtime ihre Nerven? Und wie, denn es kam zu einer Wende im Spiel die italienischen Damen bauen auf einen Punktestand von 19:14 aus und trumpften mit einem schönen Poke Shot auf, der zum Satzball führte. Der Angriff der Deutschen blieb im Netz hängen und so gewannen die Italienerinnen mit 21:15 den zweiten Satz, womit es zu einem dritten Satz kam.

Diesen startete Scrampoli mit einem kräftigen Diagonalschlag und holte somit den ersten Punkt für Italien. Mit zwei starken Blocks von Müller holte sich Deutschland die Führung auf 5:3 zurück. Nach einem Schlag ins Sideout und einem Zuspielfehler von Müller führte dies aber wieder zu einem Punkterückstand aufseiten der Deutschen von 7:6. Eine starke Verteidigung im deutschen Team sorgte für Punktegleichstand bei 10:10. In der Schlussphase des Satzes zeigt sich das deutsche Team überzeugender und zwang die Italienerinnen bei 11:12 ins Timeout. Danach passierte ein direkter Angriffsfehler, was zu einem Punktevorsprung und schließlich auch zum ersten Matchball für die deutschen Damen führte. Nach einem Service von Tillmann ins Out und einem Ace Service von Bianchin schafften die italienischen Damen den Ausgleich und erreichten es mit einem weiteren Ace Service ihren ersten Matchball, der auf Anhieb gelang und für den dritten Satzsieg sorgte.

Ins Golden Set wurden vonseiten der Deutschen Borger/Sude und vonseiten der Italienerinnen Scampoli/Bianchin geschickt, welches mit einem schön umkämpften Ballwechsel startete. Durch einen Block von Bianchin gelang den Italienerinnen der Vorsprung auf 6:4 und ein Servicefehler von Borger führte zu einem Punktestand von 7:6 für die Italienerinnen. Nach dem Timeout für Italien gelang es ihnen zwei Punkte in Folge zu sichern. Borger/Sude schafften einen Ausgleich bei 13:13. Ein Service ins Out von Scampoli führte zum ersten Matchball für Deutschland, welcher von der Verursacherin wiederum gekonnt abgewehrt wurde. Es kam zu einem zweiten Matchball für Deutschland, nachdem Bianchin’s Service im Out landete. Nach einem starken Kampfgeist bis zuletzt gewann Deutschland schließlich das Golden Set mit einem Punktestand von 16:13.

Der Nations Score zeigt nun 2:1 für Deutschland.