Niederländerinnen holen ersten Sieg in der Red Bull Beach Arena

11.08.2021 - Vienna, Austria

Die Österreicherinnen machen sich bereit, später am Mittwoch um den Verbleib im Turnier zu kämpfen

Endlich geht es los! Beachvolleyball ist zurück in Wien und fühlt sich genauso wunderbar an wie immer. Beim ersten Spiel der A1 CEV Beach Volleyball Europameisterschaften Wien 2021 presented by Swatch in der Red Bull Beach Arena trafen die erfahrenen Niederländerinnen Sanne Keizer und Madelein Meppelink auf das junge österreichische Team, bestehend aus der 22-jährigen Eva Pfeffer und der 23-jährigen Franziska Friedl.

Am Ende setzte sich die Erfahrung der Niederländerinnen durch, die damit ihren ersten Sieg bei der Beachvolleyball EM in Wien holten. Sie bewiesen, dass sie nach den Olympischen Spielen in Tokio, die für sie nicht so gut gelaufen sind, immer noch Enthusiasmus und Energie besitzen und in Wien um die Medaillen mitspielen wollen, um den dritten kontinentalen Titel ihrer Karriere zu holen.

Ihr 2:0-Sieg (21-18, 21-13) brachte die österreichischen Fans zum Jubeln, obwohl die Heimmannschaft das Spiel nicht für sich entscheiden konnte. Doch Pfeffer und Friedl waren alles andere als enttäuscht.

"Es war ein unglaubliches Gefühl hier zu spielen", ließ Friedl das Match Revue passieren, "Mit unseren Familien und Freunden, die uns angefeuert haben, war es wirklich einmalig für uns."

Für sie ist dieses Turnier wahrscheinlich das wichtigste, das sie je gespielt haben, und wie sie selbst sagen - einfach unglaublich. Sie haben zwar ihr Eröffnungsspiel verloren, aber das Lächeln in ihren Gesichtern behalten.

"Im ersten Satz haben wir die Niederländerinnen wohl sehr geärgert, im zweiten Satz leider nicht mehr so sehr", ergänzt Friedl.

Die Niederländerinnen haben die Aussscheidungsrunde mit  ihrem Auftaktsieg überstanden und treffen nun im Kampf um den ersten Platz in Pool F auf die Deutschen Victoria Bieneck und Isabel Schneider. Für die Österreicherinnen reicht ein Sieg gegen die Griechinnen Vasiliki Arvaniti und Penny Karagkouni, um am zweiten Wettkampftag der Frauen in Wien weiterzukommen.